Auch Astronauten träumen

Das Unbewusste ist immer präsent, bei Menschen und bei Organisationen.

Nur ein Bruchteil unseres Wissens und Know-hows ist uns bewusst. Selbst Astronauten im vollen Einsatz träumen, wenn sie schlafen. Wir träumen aber wohl auch, wenn wir nicht schlafen.

Als Systeme haben Menschen und Organisationen immer einen Bewusststseinsfokus. Dieser nimmt nur einen klitzekleinen Anteil aller Informationen wahr bzw. gestaltet deren Wahrnehmung aktiv.

Anlassbezogen können sie bei Bedarf viel mehr Wissen abrufen, als ihnen gegenwärtig ist. Dieses Unbewusste ist aber auch stetig präsent und aktiv. Menschen träumen auch tagsüber, organisatorischer Tratsch ist auch in der Nacht aktiv.

Menschen träumen jede Nacht. Wir können uns nur nicht an alle erinnern, oder nur daran, dass wir überhaupt etwas geträumt hatten. Deshalb kann es gut sein, dass wir auch tagsüber träumen und es nur eben auch nicht mitbekommen.

Auch inoffizielle Information in Organisationen (Tratsch) ist immer präsent, selbst wenn es einem nicht auffällt oder nicht bewusst ist. Das Unbewusste schläft nicht.

Mit dem Improvisationstheater, das er betreibt, kann auf das Unbewusste vom Alltagsbewusstsein her zugegriffen werden. Mit Business- und Unternehmenstheater funktioniert das auch in Organisationen.

Die Annahme, dass wir auch träumen, wenn wir wach sind, verdanke ich Gunter Loesl, ein Proponent des Improvisationstheaters.

Träume auf der ISS